Serielle Sanierung im Bestand im Frankfurter Westend

Energieeffizienz, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Umsetzbarkeit sind die zentralen Kriterien für zukunftsfähigen Wohnungsbau.

 

Die energetischen Sanierung des Mehrfamilienhauses im Frankfurter Westend zeigt unsere Kompetenz in der klimaorientierten Transformation von Bestandsgebäuden und fachübergreifenden Planung nachhaltiger Sanierungen im urbanen Kontext. 

 

Ziel der Planung ist die dauerhafte Reduktion von Energieverbrauch und CO₂-Emissionen bei gleichzeitigem Erhalt der bestehenden Bausubstanz.

 

Durch ein integrales Sanierungskonzept wird der spezifische Endenergiebedarf des Gebäudes von ca. 156 kWh/m²a auf rund 12,3 kWh/m²a reduziert. Damit erreicht das Projekt ein energetisches Niveau entsprechend KfW 40 EE und leistet einen messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands.

Ein zentraler Nachhaltigkeitsaspekt ist die Weiterverwendung der tragenden Struktur, wodurch graue Energie erhalten und ressourcenintensive Neubauprozesse vermieden werden. Ergänzend wird die Gebäudehülle mit hochgedämmten (Zellulose), vorgefertigten Fassadenelementen in Holzrahmenbauweise erneuert. 

Der Einsatz nachwachsender Baustoffe verbessert die ökologische Gesamtbilanz und reduziert den CO₂-Fußabdruck der Konstruktion. Hinzu kommt eine Dachbegrünung, welche das innerstädtische Mikroklima begünstigt.

 

Die energetische Optimierung wird durch eine effiziente Wärmepumpenlösung, Photovoltaik zur Eigenstromerzeugung, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Diese Maßnahmen senken den Primärenergiebedarf nachhaltig und erhöhen den Anteil erneuerbarer Energien im Gebäudebetrieb.

Bestandsgebäude von 1956